Kinder

Genauso wie bei der Zahnkaries ist es auch bei der kindlichen Behandlungsangst am sinnvollsten, sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Sie machen es Ihrem Kind einfach, eine angstfreie Beziehung zum Zahnarzt (und auch zu anderen Ärzten) aufzubauen, wenn Sie ein paar einfache Verhaltensregeln berücksichtigen:

  • Bemühen Sie sich, selbst angstfrei zur Behandlung zu gehen. Falls dies nicht ohne Weiteres möglich ist, achten Sie sorgfältig darauf, Ihre persönliche Einschätzung der Situation beim Zahnarzt Ihrem Kind gegenüber nicht zu erwähnen.
  • Lassen Sie Ihr Kind ab ca. 2 Jahren mit einer Person, der es vertraut und die selbst keine Angst vorm Zahnarzt hat, zum Zahnarzt gehen.
  • Versprechen Sie Ihrem Kind keine Belohnungen für Wohlverhalten, insbesondere keine, die es sehr begehrt und die somit einen unnötigen Druck erzeugen.
  • Vereinbaren sie, besonders bei Jüngeren, Termine zu Tageszeiten, zu denen Ihr Kind normalerweise gut drauf ist.
  • Erwarten Sie von Ihrem Zahnarzt, dass er sich kindgerecht verhält. Ein Zahnarzt, der nicht bereit ist, die besonderen Bedürfnisse von Kindern während einer Untersuchung oder Behandlung zu berücksichtigen ist ungeeignet!

Was aber, wenn ein Kind schon Angst hat? Dann gelten die oben beschriebenen Grundsätze erst recht. Darüber hinaus ist es dann ratsam, sich gezielt nach einem Zahnarzt umzuhören, der Erfahrungen im Umgang mit ängstlichen Kindern hat. Hier können z.B. die Therapeutenlisten der verschiedenen Hypnosegesellschaften eine große Hilfe sein, da fast alle Zahnärzte mit Hypnoseausbildung auch besonders geschult im Umgang mit Kindern sind. Auch spezialisierte Kinderzahnärzte sind meistens eine gute Adresse, diese gibt aber zur Zeit leider fast nur in größeren Städten.